© Heuchelheimer Carnevalverein 1957 e.V.
Marco Müller Elferratssprecher Marco Müller Elferratssprecher
Elferrat Schlägt man im Internetlexikon Wikipedia unter “Elferrat” nach, so liest man, dass dieser elfköpfige Karnevalsauschuss die entsprechenden Veranstaltungen plant und leitet, und lernt, dass der Name allem Anschein nach aus den Anfangsbuchstaben des Wahlspruchs der französischen Revolution von 1789 “E..galité L..iberté F..raternité” herleitet. Also Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit. Schaut man sich den hiesigen Elferrat genauer an, so erahnt man, dass diese Gene bis heute überlebt haben: Ab dem 11.11. sehen die Herrschaften zumindest an offiziellen Anlässen fast gleich aus, nehmen sich ein paar mehr Freiheiten heraus als sonst und würden sich diese Tugenden niiieemals gegenseitig vorwerfen. Doch bevor diese Spähren höchster Lustigkeit erreicht werden, hat der Elferrat als karnevalistisches “Mädchen für Alles” noch Verschiedenes zu erledigen: Auf- und Abbauen des eigenen Zugwagens und der HCV-Schänken, Strammstehen und Hübschaussehen für Zeitungsartikel und Funkengarden, den Sturm aufs Rathaus, Vernichtung kurzlebiger Wirtschaftsgüter, Mithilfe bei Vorbereitung, z.B. der Rosenmontagssitzung. Übrigens stellt der Elferrat auch den Sitzungspräsidenten dieser Veranstaltung. Unser elitärer Club muss diesen, zu Beginn des Jahres sehr konzentriert auftretenden Anstrengungen, ja aber auch gewachsen sein. Nur daher liegt die echte Mannschaftsstärke etwas höher als elf Männer - und nicht etwa nur, um für konditionsbedingte Ausfälle gewappnet zu sein. Zudem wird die allgemeine Betriebstemperatur der Narrenkappen während der unlustigen Zeit durch einen monatlichen Stammtisch und Ausflüge auf gaaanz kleiner Flamme weiter am Köcheln gehalten.